Informationsnachmittag "Komplementäre Medizin bei Chemotherapie"

Am Dienstag, den 18. Februar 2020 bieten wir Betroffenen und Angehörigen Informationen zum Thema "Komplementäre Medizin bei Chemotherapie" an.

Durch die Diagnose Krebs, die bundesweit pro Jahr etwa 500.000 Menschen erhalten (vgl. Krebsregisterdaten RKI), verändert sich das Leben sowie oft auch das Umfeld schlagartig. Nachdem der Schock der Diagnose überwunden ist, beginnt in den meisten Fällen bereits die Therapie. Überhäuft mit medizinischen Informationen entstehen besonders im Alltag viele Fragen oder Probleme: Was passiert mit meinem Körper? Was verändert sich? Worauf muss ich achten? Was kann ich selbst aktiv tun?

Damit Sie und Ihre Angehörigen besser mit der Erkrankung sowie den therapiebedingten Nebenwirkungen umgehen können, bietet unser Darmzentrum in regelmäßigen Abständen Schulungen bzw. Informationsnachmittage an.

Am Dienstag, den 18. Februar 2020 treffen wir uns um 13:30 Uhr im Wohnzimmer auf Station 4 blau des Katholischen Krankenhauses zum Thema „Komplementäre Medizin“.  Im März 2020 folgt dann ein Informationsnachmittag zum Thema "Übelkeit und Erbrechen während der Chemotherapie".

Als Komplementärmedizin werden Behandlungsmethoden bezeichnet, die ergänzend zur sogenannten Schul- oder konventionellen Medizin eingesetzt werden. Ihr Ziel ist es, unerwünschte Nebenwirkungen der klassischen Medizin zu lindern, die Therapie dadurch verträglicher zu gestalten und somit schlussendlich auch die Wirksamkeit der klassischen Therapie zu steigern. Klar abgegrenzt werden muss die komplementäre Therapie von der alternativen Therapie, denn letztere lehnt die klassischen Konzepte der konventionellen Medizin ab und steht oft im Ungleichgewicht zu allgemeinbekannten physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten.

Unsere onkologische Fachkrankenschwester, Schwester Bettina möchte Ihnen und Ihren Angehörigen zum beschriebenen Thema Informationen sowie allgemeine Tipps für den Alltag geben.
Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung bis zum 14. Februar 2020 erforderlich. Bei Interesse oder weiteren Fragen melden Sie sich bitte telefonisch unter (0361) 654-1606.